Vereinbarkeit

Angehörigenpflege

In der Schweiz wird ein grosser Teil der pflegebedürftigen Menschen von Familienmitgliedern betreut. Diese Aufgabe neben der Erwerbsarbeit zu gewährleisten, kann zu hohen Belastungen führen. Auch tritt die Pflegebedürftigkeit oft unerwartet ein und ist kaum planbar in ihrem Verlauf.

Corona: Informationen für Mitarbeitende 

Vom 8. Juni bis 31. Juli 2020 (evtl. länger) gelten folgende Regelungen:

  • Grundsätzlich Weiterführung Homeoffice wo möglich und sinnvoll.
  • Regelmässige Präsenz im Büro mit Bewilligung der Vorgesetzten unter Einhaltung der Distanz und Hygienevorschriften gemäss Schutzkonzept.
  • Unter Beachtung der Auflagen des Schutzkonzeptes können auch wieder Besprechungen mit Präsenz durchgeführt werden.

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat am 3. Juni entschieden, dass der ausserordentliche bezahlte Kurzurlaub nur noch für besonders gefährdete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährt wird. Für alle anderen endete diese Möglichkeit am 8. Juni 2020. Die Regelungen gelten, sofern sich die Situation nicht grundsätzlich ändert, bis Ende Juli 2020.

Weiterhin gefordert: Flexibilität bei Vorgesetzten und Mitarbeitenden mit und ohne Kinder

Die Vorgesetzten werden von der Unileitung gebeten, flexibel mit den Mitarbeitenden nach Lösungen zu suchen und mit ihren Teams einerseits die betrieblichen Bedürfnisse sicherzustellen und andererseits auf die individuellen Bedürfnisse von Eltern und ihren Kindern bzw. ihren Angehörigen einzugehen.

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie Links zur Angehörigenpflege und zu Entlastungsmöglichkeiten.

Die Stadt Bern verfügt über unterschiedliche Angebote zur Unterstützung und Entlastung bei der Betreuung von Angehörigen.

Das Schweizerische Rote Kreuz bietet Hilfe und Betreuung im Alltag, Begleitung und Fahrdienste für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Unterstützung von Angehörigen.

Der Entlastungsdienst Schweiz unterstützt Angehörige und betreut Menschen in jedem Alter. Die Kernkompetenz ist die Betreuung von Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Beeinträchtigung.

Pro Senectute unterstützt SeniorInnen im Alltag in den Bereichen Administration, Haushalt und Ernährung und bietet Beratungen in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Finanzen, Lebensgestaltung und Vorsorge.

Die Spitex Bern leistet Grund- und Behandlungspflege, macht Abklärungen zur Pflegebedürftigkeit und berät Betroffene und Angehörige.

Die Agentur Seniorenzuhause erleichtert Angehörigen und SeniorInnen den Alltag und ermöglicht den längeren Verbleib im eigenen zu Hause. 

Die Schweizerische Alzheimervereinigung setzt sich ein für Menschen mit Demenzkrankheiten und ihre Angehörigen.

Nachbarschaft Bern bietet eine Plattform für die gegenseitige Unterstützung und Unterhaltung im Quartier.