Vereinbarkeit

Corona: Homeoffice im Ausnahmezustand

Die Universität Bern bemüht sich der aktuellen ausserordentlichen Situation Rechnung zu tragen und anerkennt, dass studierende und arbeitende Eltern und Angehörige mit Betreuungspflichten ihr Arbeitspensum wegen der Pandemie nicht im üblichen Mass leisten können. 

Mitarbeitende im Homeoffice mit Betreuungspflichten:

  • Betreuungspflichten haben Priorität und zwar "für die benötigte Zeit"
  • Wenn die Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann, wird in Absprache mit den Vorgesetzten "Bezahlter Kurzurlaub" gewährt
  • Dies gilt, bis die Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen neu geregelt werden konnte z.B. durch aufgeteiltes oder gegenseitiges Hüten
  • "Bezahlter Kurzurlaub" kann maximal für die Dauer der vom Bundesrat angeordneten Pandemiemassnahmen (derzeit 30. April 2020) eingegeben werden
  • Die Vorgesetzten werden von der Unileitung gebeten, flexibel mit den Mitarbeitenden nach Lösungen zu suchen und mit ihren Teams einerseits die betrieblichen Bedürfnisse sicherzustellen und andererseits auf die individuellen Bedürfnisse von Eltern und ihren Kindern bzw. ihren Angehörigen einzugehen 

Ab 1. April gilt, dass bezahlter Kurzurlaub (welcher im Rahmen der Sondermassnahmen zur Coronakrise erfolgt) gewährt werden kann, wenn positive Jahresarbeitszeit-Guthaben komplett abgebaut wurden.

Betr. Betreuungspflichten bedeutet das (ab. 1. April 2020)

  • Mitarbeitende, die einen positiven JAZ-Saldo haben, werden angehalten diesen abzubauen, bis erneut bezahlter Kurzurlaub bewilligt werden kann
  • Mitarbeitende, die einen JAZ-Saldo von Null haben (kein positives Arbeitszeitguthaben), können weiterhin Kurzurlaub eintragen d.h. sie werden nicht aufgrund von Betreuungspflichten ein negatives JAZ generieren.

 

 

Dienstleister, welche Personen vermitteln, die zu Familien nach Hause gehen, sich um kranke Kinder kümmern oder ältere Personen im Alltag unterstützen

Betreuung während der Berner Schulferien vom 6.-17.4.2020 für Eltern, die ihre Kinder nicht privat betreuen können: www.bern.ch

Das enge Zusammensein zu Hause, Fernunterricht, Homeoffice und der Verzicht auf Kontakte können zu Verunsicherung und Spannungen führen, unkomplizierte Unterstützung bietet die Schulsozialarbeit: www.bern.ch/schulsozialarbeit

 

24.3.2020: Die Universität Bern stellt auf Notbetrieb in der Forschung (minimale Präsenz) um. Der Forschungsbetrieb wird bis auf bewilligte Ausnahmen vollständig geschlossen.

Aktuelle Informationen für Forschende: www.unibe.ch/coronavirus

  • Die Universität Bern ist daran, in Zusammenarbeit mit den Fakultäten alternative Lösungen zu überprüfen, damit die vielen verschiedenen Formen von Leistungskontrollen ohne Präsenz stattfinden können. 
  • Grundsätzlich sollen Leistungskontrollen, die für das Frühlingssemester 2020 vorgesehen sind, wenn immer möglich in diesem Semester stattfinden 
  • Prüfungen, die im Frühlingssemester 2020 nicht bestanden werden, werden annulliert, und die Studierenden haben Anspruch auf einen erneuten Versuch.
  • Die Universitätsleitung verabschiedete am 7. April 2020 ein Reglement über besondere Massnahmen zu Lehre und Leistungskontrollen aufgrund der Corona-Pandemie. 

Aktuelle Informationen für Studierende: www.unibe.ch/coronavirus

Der SNF will die Auswirkungen auf Forschende mit Betreuungspflichten berücksichtigen. Entsprechend begründete Gesuche um Zusatzbeiträge sollen in der Regel gewährt werden. 

Für Empfängerinnen und Empfänger eines Mobilitätsstipendiums zur Finanzierung eines Forschungsaufenthalts im Ausland gelten separate Bestimmungen.